Archiv für den Monat: Juni 2015

12. Critical Mass Böblingen mit 30 Teilnehmern

Der letzte Freitag des Monats wurde wieder mit der Böblinger Critical Mass zelebriert. Beim sonnigem Wetter trafen sich beachtenswerte 30 Radler, einige schlossen sich sogar spontan an. Wie in den Bildern zu sehen gab es einen Abstecher zur Baustelle an der Straße nach Schönaich. Dort soll es bald Querungshilfen mit Verkehrsinseln für Fahrradfahrer geben. Nach einer Stunde und Ankunft am Elbenplatz war die Tour zu Ende.
Während der Fahrt auf der Stuttgarter Straße stadtauswärts bekamen wir die Ungeduld der Autofahrer zu spüren und wurden mit Hupen, Beschimpfungen und wilden Gesten begleitet. Dabei nutzen wir doch nur regelkonform das Straßennetz.

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Böblingen verbessert Bedingungen für Radfahrer

Bei der letzten AG Radverkehr im November wurde der Stadt Böblingen eine Liste mit Ärgernissen und Verbesserungsvorschlägen überreicht. Die Stadt hat eine Antwortliste erstellt, in der auf jeden Punkt eingegangen wurde. Es wurden bereits einige Verbesserungen durchgeführt und weitere Maßnahmen in Aussicht gestellt. Einige dieser Maßnahmen benötigen jedoch etwas Geduld. Zum Beispiel soll die Ampel an der Schafgasse durch einen Kreisverkehr ersetzt werden.
Auf jeden Fall freuen wir uns, dass die Stadt Böblingen auf unsere Liste eingegangen ist und bedanken uns dafür. Nichtsdestotrotz werden wir natürlich verfolgen, ob auch die langfristigen Vorhaben realisiert werden.
Zudem stehen noch andere Projekte an, die radverkehrstechnisch interessant sind und ein wachsames Auge benötigen, wie z.B. die Umgestaltung des Elbenplatzes, der Schlossburgring und auch die Neuordnung der Hulb.

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Leserbrief – Schlossbergring

(aus der Kreiszeitung vom 20.6.2015)

Einkaufen und Bummeln machen Spaß, wenn man in Ruhe zu Fuß die Straße queren kann, wenn keine parkenden Autos die Sicht versperren, wenn kein Lärm nervt, die Luft nicht nach Abgasen stinkt. Sind die Läden nicht alle unter einem Dach, sondern weit verstreut, dann ist das Fahrrad oder E-Bike das Mittel, das nicht im Stau steht, das überall parken kann, das innerstädtisch unschlagbar schnell ist, das leicht von einem Laden zum andern bewegt werden kann.

Leider ist die Böblinger Situation für Radfahrer eine der bundesweit miserabelsten (ADFC-Umfrage). Radler werden vergrault, das Auto wird so das Mittel der Wahl. Sitzt man aber erst im Auto, dann sind Breuninger oder der Discounter nicht mehr weit. Die Fixierung auf die Autofahrer als Kunden macht den Schlossbergring zur Blechwüste, damit unwirtlich.

Spaß, Flanieren und Autos passen nicht zusammen. Gehen Sie mal in die Innenstädte von Tübingen oder Konstanz: Dort stehen auf engstem Raum tausende Fahrräder von Kunden, so viele Autos kriegen Sie nicht mal auf dem Flugfeld unter. Und in Tübingen oder Konstanz ist es eine Freude, einzukaufen.

Übrigens, wer offen für Neues ist, sollte sich mal auf den vielen interessanten Seiten der Webpage „radeln-in-bb.de“ umschauen.

Hubert B., Böblingen

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Einladung AG Radverkehr am 25.6., 16:00 Uhr

Hier die Einladung zur AG Radverkehr der Stadt Böblingen:


AG Radverkehr
Einladung
zur 73. Sitzung am Donnerstag,
25. 06. 2015
im Kleinen Sitzungssaal, Rathaus

Beginn 16.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich Sie zur anstehenden 73. Sitzung der AG Radverkehr einladen zu dürfen.

(Der Termin wurde vorab bereits bekanntgegeben)

Die voraussichtlichen Tagesordnungspunkte sind:

1. Verschiedenes/Anregungen
2. Arbeitsweise AG Radverkehr
3. Realisierung Radverkehrsverbindung Böblinger Kernstadt – Dagersheim.
4. Sachstand weitere Maßnahmen/ Planungen 2015/16ff
5. Radeln in Böblingen, Stand der Umsetzungen


Anmerkung:
Punkt 4 beinhaltet Thema „Elbenplatz“ und künftige Projekte

 

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Lastenrad in der Stadt

Auch wenn es für Holländer und Dänen nichts Neues ist – in Deutschland beginnt sich das Lastenrad langsam zu etablieren, wie die ZEIT berichtet.
Erschreckend sind nur die Kommentare zu dem Artikel. Man bekommt einen sehr guten Eindruck, wie wenig die Leute hier in Deutschland in der Lage sind, sich den Verkehr und Transport ohne Auto vorzustellen. Es wird geschimpft, dass doch ein Mercedes Sprinter effektiver sei, dass die Nische des Lastenrades viel zu klein sei usw.
Wie im folgenden Video zu erfahren, haben 25% der Einwohner mit Kindern in Kopenhagen nur ein Lastenfahrrad, kein Auto. Das Lastenfahrrad ist Alltag, sozusagen das dänische Pendant zum SUV. Viele Kommentarschreiber können sich das schlicht nicht vorstellen. Aber sehen Sie selbst – es geht doch:

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