Archiv für den Monat: Juni 2016

Klimaworkshop der Stadt Böblingen, Mai 2016

Am 9.Mai hielt die Stadt Böblingen einen Workshop zur Förderung nachhaltiger Mobilität ab. Zugegen war auch Baubürgermeisterin Kraayvanger.
Geladen waren ortsansässige Vereine, deren Interessen sich mit dem Themenbereich Mobilität überschneiden, unter anderem der VCD, ADFC und die Radinitiative Böblingen.
Einleitend gab es Vorträge der SVU Planungsbüros Dresden und des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg.
Es wurden mit Beteiligung der anwesenden Vereine Lösungen und Maßnahmen besprochen, wie die Mobilität in Böblingen nachhaltig gestaltet werden kann. Eine Zusammenfassung ist im nachstehenden Dokument einsehbar:

Klimaschutz Kernmaßnahmen Mobilität

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20. Critical Mass im Juni

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Dieses Mal war deutlich mehr los – 25 Teilnehmer bei sonnigem und warmen Wetter. Neben bekannten Gesichtern waren auch wieder neue Radler unter uns. Die Radtour ging durch die Innenstadt und Flugfeld Richtung Dagersheim. Dabei mussten sehr enge Radwege auf Brücken passiert werden. Die Gefährlichkeit an diesen Stellen wurde im Film festgehalten. Weitere Bilder und Filme werden folgen.
Ein nicht überhörbarer Bluetooth-Lautsprecher hat für coolen Sound gesorgt.

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Leserbrief zu Parkplatzmangel

Leserbrief zu Parkplatzmangel am Mittwochsmarkt, KRZ vom 9. Juni

Ein starkes Stück

Geht’s noch? Hab ich mich verlesen? Parkplatzmangel für die Mittwochsmarktkunden am Elbenplatz? Das kann ja wohl nicht wahr sein.
Der Elbenplatz ist umzingelt von Parkmöglichkeiten – und zwar zu Lasten von Fußgängern (schmale Gehsteige in der Post- und Stadtgrabenstraße) und Radfahrern (fehlende Radwege ebenda).
Beispiel: Schräg gegenüber bei der Kreissparkasse 10 Kurzzeitparkplätze.
Weil die Stadt auf deren Realisierung bestanden hat, gibt es am Elbenplatz
in allen Richtungen keine Radwege, müssen Radler auf Gehsteige oder
Straße ausweichen. Gegenüber der KSK die neuen, oberirrdischen
Parkplätze der Volksbank.
An der Herrenberger Straße, in der Poststraße, in der Stadtgrabenstraße: Parkplätze überall. Und dann nicht zu vergessen die Böblinger Tiefgaragen, frisch gebaut wie die unter der Volksbank oder mit über 10 Millionen Euro perfekt saniert wie unter dem Marktplatz und bei der Kongresshalle. Die nächsten Stellplätze unter dem Anlieferdeck der Kongresshalle sind keine 100 Meter vom Mittwochsmarkt entfernt! Übrigens: Diese Parkplätze sind mit einem Euro für 60 Minuten auf ewig ein städtisches Zuschussgeschäft, das auch diejenigen Böblinger mitfinanzieren, die kein Auto nutzen.
Der Elbenplatz ist zudem bestens per ÖPNV zu erreichen: Die Busse halten direkt neben den Marktständen. Und wer seine vollen Einkaufstaschen wirklich nicht zum Parkplatz tragen kann, dem empfehle ich die Rücken schonenden kleinen Einkaufswägelchen. Die passen in jeden Kofferraum.
Als ehemaliger Taxifahrer darf ich auch an Taxen erinnern. Die kosten nicht die Welt und fahren vor die Haustür.
Die Forderung von Marktsprecher Noller an die Stadt, die Schranken zum
Seeareal hinterm Café Frechdax für parkende Autos zu öffnen, ist ein
starkes Stück. Sie entspricht der planerischen Idee von der autogerechten
Stadt. Das ist die Denke von gestern, die in Böblingen viel zu lange
vorgeherrscht hat. Mit dem Auto direkt vors Geschäft, das geht zeitgleich
eh nur für wenige.
Übrigens: Meine 93jährige Mutter radelt für ihre Einkäufe mit einem
Elektrodreirad zu den beiden Bauernmärkten in ihrer Nachbarschaft.
Nicht nur ich erwarte, dass die Stadt öffentlichen Raum am Unteren See
nicht zulasten von Fußgängern und Radfahrern einschränkt.

Reinhard Siekemeier
Mitglied der Radinitiative Böblingen

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