Archiv für den Monat: Juli 2015

13. Critical Mass Böblingen

Die 13. Critical Mass Böblingen hatte wieder Glück mit dem Wetter – trocken und sonnig. 25 Radbegeisterte tourten durch Böblingen nach Sindelfingen zum Marktplatz und zurück zum Elbenplatz. Wie auch beim letzten Mal waren einige neue Teilnehmer zu begrüßen. Zeitgleich fand die Reutlinger Critical Mass statt. Nächsten Freitag ist Stuttgart an der Reihe.

wpid-img_20150731_184211-1024x768.jpg

wpid-img_20150731_183413-1024x768.jpg

Gefällt mir(0)Gefällt mir nicht(0)

Leserbrief Kreiszeitung – Matratze auf dem Fahrrad

Dieser Leserbrief erschien am 24.7.2015 in der Kreiszeitung:

Zum Leserbrief vom 17. Juli 2015 in der Kreiszeitung „Wie kauft man eine Matratze mit dem Fahrrad ein?“
Herr Jens Gröppel ist gegen die Förderung des Fahrradverkehrs in Böblingens Innenstadt als Alternative zu Lärm, Luftverschmutzung und übermäßige Asphaltierung. Als wichtigstes Gegenargument dient der Kauf einer Matratze.
Unsere innerstädtischen Verkehrsprobleme werden aber nicht von Matratzen kaufenden Kunden verursacht, die sich nur alle paar Jahre eine neue holen. Das Verkehrschaos verursachen diejenigen, die täglich das Brötchen, die Schokolade, den Kontoauszug oder das Kreuzworträtzel vom Kiosk mit dem Auto holen. Dummerweise leiden darunter besonders diejenigen Läden, deren Kundschaft wirklich aufs Auto angewiesen ist, Geschäfte, die schwere oder sperrige Waren (Matratzen) im Angebot haben, denn die Zahl der Kfz-Stellplätze ist begrenzt. Wo früher auf der Straße Kinder Ball spielten, fahren nun dicke Autos. Vorgärten mit Blumen wurden durch Asphalt für parkende Autos ersetzt. Nicht sehr attraktiv fürs Bummeln. Wir alle sollten uns deshalb überlegen, könnten wir nicht die eine oder andere Besorgung mit dem Fahrrad erledigen? Kunden, die wirklich auf einen Parkplatz angewiesen sind, wären dankbar. In anderen Gemeinden setzen sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister persönlich für mehr Radverkehr ein und haben großen Erfolg damit. So konnte beispielsweise in Karlsruhe innerhalb von 10 Jahren der Radverkehrsanteil von 16 % auf 25 % gesteigert werden. Mit all den Vorteilen für Handel und Gewerbe: Weniger Stau, mehr freie Parkplätze.

Herrmann W.

Gefällt mir(4)Gefällt mir nicht(2)

ADFC fordert Bundesprogramm für Radschnellwege

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat ein Investitionsprogramm von 2,7 Mrd Euro für den Straßenbau angekündigt. Dieses Program betrifft allerdings nur den motorisierten Verkehr. Programm für Radwege – Fehlanzeige.
Der ADFC kritisert dieses Vorgehen heftig und tituliert diese Maßnahme als „Rezept aus dem letzten Jahrhundert“. Dabei wäre es wichtig, auch hier in Deutschlang ein Radfernwegenetz einzurichten, was auch den Autoverkehr entlasten würde.
Leider sind Entscheidungsträger auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene meist sehr konservativ und halten intellektuell nicht mit der aktuellen und kommenden Entwicklung Schritt. Dadurch werden – wie in diesem Beispiel – Fehlinvestitionen getätigt, die den kommenden Generationen teuer zu stehen kommen.

Gefällt mir(1)Gefällt mir nicht(0)

Kinder und der Weg zur Schule

Die Universität Kopenhagen hat in einer groß angelegten Studie heraus gefunden, dass Kinder, die ihren Weg zur Schule selbst bewältigen, sich besser konzentrieren können und entsprechend besser abschneiden.
Wenn Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder stets mit dem Auto zur Schule kutschieren, tun sie ihren Kindern einen Bärendienst. Nicht zuletzt wird die Unfallgefahr vor Schulen und Kindergärten vergrößert. Einige Schulen haben aus diesem Grund schon Parkplätze abseits der Schule eingeführt.

Gefällt mir(0)Gefällt mir nicht(0)

Böblinger Radfahr-Nostalgie

Hier sind drei Zeitungsausschnitte aus den Jahren 1988 bis 1991. Hans Ambros war damals schon ein Vorreiter des Radverkehrs. Auch nach über 20 Jahren Anstrengungen ist aus Böblingen leider noch keine Fahrradstadt geworden. Die Widerstände sind bis heute groß, obwohl die Förderung des Radverkehrs die einfachste und kostengünstigste Maßnahme ist, den PKW-Verkehr in den Griff zu bekommen.

Die AG Radverkehr gab es damals schon, hatte aber augenscheinlich einen deutlicheren Arbeitsgruppencharakter als die heutige AG Radverkehr.
 


Sindelfinger Zeitung vom 9.5.1988:

BB wollte mal Radlerstadt werden, 1988 im Mai

 


 

Stuttgarter Nachrichten vom 15.8.1991:

01.07.15, AG-Radwege, so war es 1991

 


 

SZBZ vom 15.8.1991:

Schlossbergdebatte im Jahr 1991

Gefällt mir(1)Gefällt mir nicht(0)