12. Critical Mass Böblingen mit 30 Teilnehmern

Der letzte Freitag des Monats wurde wieder mit der Böblinger Critical Mass zelebriert. Beim sonnigem Wetter trafen sich beachtenswerte 30 Radler, einige schlossen sich sogar spontan an. Wie in den Bildern zu sehen gab es einen Abstecher zur Baustelle an der Straße nach Schönaich. Dort soll es bald Querungshilfen mit Verkehrsinseln für Fahrradfahrer geben. Nach einer Stunde und Ankunft am Elbenplatz war die Tour zu Ende.
Während der Fahrt auf der Stuttgarter Straße stadtauswärts bekamen wir die Ungeduld der Autofahrer zu spüren und wurden mit Hupen, Beschimpfungen und wilden Gesten begleitet. Dabei nutzen wir doch nur regelkonform das Straßennetz.

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3 Kommentare zu “12. Critical Mass Böblingen mit 30 Teilnehmern”

  1. Hat Spass gemacht auch mal in Böblingen in einer critcal "mass" zu fahren. Ein paar Sachen sind mir aufgefallen:

    Eine Idee wäre noch, um sowohl Autofahrer als auch Mitradler zu Informieren welche Rechte der Verband nach der STVO hat, diese ausgedruckt oder aber als Aufkleber mitzunehmen. Beschreibung wäre z.B. auf einer der vielen CM Seiten :http://criticalmassflensburg.blogsport.de/regeln/
    Oder die Tips für die Teilnehmer : http://criticalmassflensburg.blogsport.de/tips/

    Wir sind ja keine Demonstration. Daher ist das Mitnehmen von Plakaten schon im Grenzbereich weil hierzu eine Demonstrationsgenehmigung vorliegen müsste => Würde ich eher weglassen.

    Das selbstbewusste Auftreten und die Führung des "Verbandes" nach STVO (siehe auch http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__27.html) hat mir etwas gefehlt => Wir sollten als Verband weder die Radwege noch den "Shared Space" als Critical Mass nutzen, da dies bei einem größeren Verband kontraproduktiv ist und zusätzliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer (Fußgänger/Radfahrer) mit sich bringt.

    Insofern wäre eine vorab geplante Route mit einer konsequenten Führung und der Nutzung von geeigneten Straßen sicher eine Verbesserung.

    Ansonsten tolle gelungene Radausfahrt ! 🙂 🙂 🙂

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    1. Bei einer Critical Mass gibt es keinen Verbandsführer. Wer vorne ist entscheidet wohin gefahren wird. Der Rest folgt oder eben nicht. In Böblingen (und vielen anderen Städten) gibt es allerdings tatsächlich vorbereitete Strecken.

      Das Auslassen von Radwegen (mit Ausnahme von Fahrradstraßen) finde ich übrigens auch gut.

      Bei 30 Teilnehmenden ist der Verband in der Regel zu schnell durch Kreuzungen durch um Autofahrende informieren zu können. In Stuttgart (100–650 Teilnehmende) funktioniert es als Corker die Wartenden (Autofahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger) zu informieren, in allen anderen Städten im Umkreis muss man als Corker schon aufpassen das Ende des Verbands nicht zu verpassen.

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    2. Eine Critical Mass ist keine gebuchte Fahrradtour mit einem Führer, der alles bestimmt, sondern es treffen sich Radfahrende unverbindlich zu einer Ausfahrt in der Stadt. Zur Critical Mass kann jede/r dazukommen und auch sich entfernen, wann er Lust hat. Keiner ist verantwortlich für den Ablauf, d.h. es gibt auch formal keine vorab festgelegte Route (wird in Stuttgart anders gehandhabt, dort gibt es Polizeibegleitung und Absprachen, die bei der göße der CM sinnvoll sein mögen). So wurden bei der letzten Juni-Tour die Routenabschnitte nicht vorab erkundet, sondern erst bei Start diskutiert und festgelegt oder während der Fahrt von den Vorausfahrenden der örtlichen Situation (Baustellen, usw.) angeglichen. Das kann natürlich zu Überraschungen führen!
      Jede/r fährt auf eigenes Risiko mit. Wichtig ist, auf andere Rücksicht zu nehmen, die Verkehrsregeln einzuhalten, dazu gehört mit einem funktionsfähigen Fahrrad möglichst dicht zu fahren, dabei am besten jeweils versetzt, um das Risiko des Auffahrens zu verringern. Versetzt heißt aber nicht auf gleicher Höhe zu viert nebeneinander, das wäre wieder gegen die Regel. Auch sollten einzelne nicht bewusst den Autoverkehr beim Überholen (wenn dies problemlos möglich ist) ausbremsen. In Böblingen ist es Gewohnheit, während der Fahrt auf vielbefahrenen Routen immer wieder mal abzubiegen, um den Autoverkehr vorzulassen. Böblinger wollen den Autoverkehr nicht blockieren, denn auch Autofahrende sollen für die Ziele der CM gewonnen werden.

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