Ärgernisse

Hier die Möglichkeit für alle Leser, Ärgernisse zu dokumentieren, wie z.B. abrupt endende Fahrradwege, Fehlen von Fahrradwegen, gefährliche oder unübersichtliche Wegführung, usw. Einfach die Kommentarfunktion am unteren Ende der Seite ausfüllen, am besten mit Bild.
Die Situation bitte möglichst genau mit präziser Ortsangabe beschreiben. Danke!

 

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177 Kommentare zu “Ärgernisse”

  1. Die Engstelle auf dem Radschnellweg Böblingen-Ehningen ist scheinbar noch nicht eng genug, deshalb werden hier jetzt Schilder gelagert.

    Ich bin es leid, von der Stadtverwaltung ständig veralbert zu werden und habe daher eine hoffentlich deutliche e-mail geschrieben. Ich habe aber wenig Hoffnung, dass dies etwas bewirkt. "Da kommt man doch noch durch" "die sollen sich nicht so anstellen" "auf die richtige Straße können wir das Schild ja wohl nicht stellen" .... scheint bis in die Verwaltungsspitze das Maß zu sein, wie viel "Radkultur" man jenseits von Pressemitteilungen und Instagram tatsächlich in dieser Stadt will.

    > Sehr geehrte Frau H.....,
    >
    > die Brücke über die B464 stellt eine Eng- und Gefahrenstelle auf dem
    > Radschnellweg Richtung Ehningen dar. Die Mindestbreite wird hier
    > deutlich unterschritten, zumal es sich um einen Zweirichtungsradweg
    > handelt der zusätzlich von Fußgängern genutzt wird. Nun haben Sie
    > angeordnet, dass dort ein Verkehrsschild gelagert wird. (Siehe Bild im
    > Anhang) Hierdurch wird die nutzbare Breite weiter eingeschränkt. Bei
    > Dunkelheit ist das Schild zudem nur schlecht erkennbar und stellt eine
    > Gefahr für Radfahrende dar.
    >
    > Ich bitte Sie daher, dieses offensichtlich nicht benötigte Schild
    > umgehend zu entfernen und künftig Radwege nicht mehr als Stellfläche
    > für Verkehrsschilder zu nutzen. Gemeinderat und Oberbürgermeister
    > sprechen sich stets für eine fahrradfreundliche Stadt und eine gelebte
    > Radkultur aus, Sie und Ihre Kollegen sollten auch entsprechend Handeln
    > und dies nicht untergraben.
    >
    > Mit freundlichen Grüßen
    >
    > F.Kässer

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  2. Neu Radfahrerfalle am Boniatius-Platz

    In der Stadtgrabenstraße sollen künftig weniger Autos fahren, dazu wird die Vorfahrt am Bonifatiusplatz neu geregelt, es entsteht eine abbiegende Vorfahrtsstraße. Die Markierungsarbeiten werden am 21.03.21 durchgeführt.

    Klingt erstmal vernünftig und gut. Wer sich jedoch länger als 2 Sekunden damit beschäftigt, dem drängen sich Fragen nach dem Sinn und den Konsequenzen auf.

    Autos die vom Postplatz kamen, konnten bislang schon problemlos rechts abbiegen. Künftig müssen sie wohl anhalten wenn sie weiter in der Stadtgrabenstraße Richtung Parkhaus oder Elbenplatz fahren wollen. Sie sind wohl auch die "Zielgruppe" der Maßnahme, nur ändert sich für sie faktisch nichts, wenn sie Richtung Friseur-Keller fahren und das sollen sie ja auch.

    Autos die vom Friseur-Keller kommen, mussten bislang Vorfahrt gewähren, können künftig ungebremst in die Turmstraße fahren und so die Abkürzung Richtung Plattenbühl nehmen. Ebenso können sie nun ungebremst in Stadtgrabenstraße abbiegen.

    Okay, uns Radfahrenden kann es egal sein, wenn sich Autofahrer hier künftig das Blech verbiegen. Aber was bedeutet das nun für uns?

    Bisher konnte mit dem Fahrrad vom Postplatz kommend gut im Verkehr mitgeschwommen werden. Künftig müssen Radfahrende Richtung Elbenplatz mit abrupt anhaltenden Autos rechnen, sie müssen selbst ihre Geschwindigkeit erheblich verringern und hoffen, dass der nachfolgende Verkehr das nicht übersieht und sie müssen mit Verkehr rechnen der ungebremst vom Friseur-Keller kommend in die Turm- oder die Stadtgrabenstraße fährt. Für Radfahrende entsteht hier also eine zusätzliche Gefahrenstelle.

    Nicht viel besser sieht es aus für Radfahrende die vom Elbenplatz kommend auf dem Radwegle entgegen der Einbahnstraße fahren (erlaubt). Sie halten künftig am ehemaligen Fahrrad-Jaiser besser an und überzeugen sich, dass kein Auto ungebremst in die Turmstraße schießt.

    Während sich also für die Autofahrer, die Richtung Friseur-Keller fahren sollen, faktisch nichts ändert entsteht gleichzeitig für Radfahrende eine neue Gefahrenstelle. Wir können also wieder einmal sicher sein, dass sich niemand in der Verwaltung länger als 2 Sekunden mit der Frage beschäftigt hat, wie sich diese Maßnahme auf den Radverkehr auswirkt.

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  3. autofreies Böblingen ist schön und gut
    Sie haben aber völlig vergessen, dass eine Gesellschaft nicht einzig und alleine aus jungen, mobilen und gesunden Menschen besteht.
    Nachdem das SGB IX 2016 novelliert wurde steht der Rollstuhlparkplatz nur noch Menschen zur Verfügung, die dauerhaft und für immer im Rollstuhl sitzen. Gleichzeitig wurde das Bundesteilhabegesetz veröffentlicht und Teilhabe zu Ländersache gemacht !
    Die Grüne Landesregierung möchte das möglichst gar keiner mehr Auto fährt und jeder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder E-Scooter zum Arzt oder in die Therapie kommt.
    Jegliche Vorschläge Möglichkeiten für eine Teilhabe in Würde und behindertengerecht zu schaffen prallen an einem Verkehrsminister ab, der sich per Chauffeur direkt vor die Haustüre bringen lässt und dem die Not und das große Leid von Schwerbehinderten, die nicht im Rollstuhl sitzen scheißegal ist.

    Alles Grün oder was ?

    Bayern kann es, Sachsen, Berlin, Brandenburg, Hessen aber Baden Württemberg muss das Klima retten und darum schließt man Menschen, die nicht in das Grüne Ideal passen einfach aus der Gesellschaft aus.

    Eine Partei, die Art 1 GG mit Füßen tritt gehört nicht in die Stadtpolitik, nicht in die Kreispolitik, nicht in den Landtag und schon gar nicht in den Bundestag SONDERN vor das Verfassungsgericht.

    Aber was sage ich eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus, darum macht ruhig weiter so, auch ihr werdet Alt oder könnt schon morgen einer der leidtragenden Betroffenen sein, deren Grundrecht soweit beschränkt ist, dass man gar nciht mehr aus dem Haus kann.

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    1. Liebe Frau Breitling,
      wer spricht von einem autofreien Böblingen? Niemand, auch nicht die Grünen.
      Ja, ausgedehnte autofreie Zonen sehr gerne. Die gibt es bereits zu Hauf, sogar in Deutschland. Und funktioniert überall. Und selbstverständlich lassen sich dort Parkplätze für gehbehinderte Menschen unterbringen. Aber diese werden zugeparkt von Menschen, die keinerlei Behinderung haben, sondern einfach zu faul sind, 20m zu gehen. Strafen müssen sie nicht fürchten, denn das seit langem CSU-geführte Verkehrsministerium hält die Strafen niedrig, viel viel niedriger als in dem von Ihnen gerühmten Ausland.

      Ja, das Ausland macht es woanders nochmal vor, nämlich dass autofreie Zonen ausgeweitet werden. Paris, Madrid, London, Barcelona, usw. Was reden Sie da in dem Leserbrief?
      Die Festlegung von Behindertengraden ist bundesweit geregelt, und kann man nicht den Grünen in die Schuhe schieben. Wir haben seit 2005 eine CDU geführte Regierung, und sie machen die Grünen dafür verantwortlich? Lächerlich.

      Die Parksituation z.B. am Medicum ist katastrophal. Das wilde Parken führt dazu, dass Autos über die Fußgängerampel in die Fußgängerzone fahren. Ein Wahnsinn, geplant unter CDU Lützner.
      Reaktionäre, undifferenzierte und unqualifizierte Äußerungen und Unterstellungen aus dem Lager rechts der Mitte sind leider Alltag. Das hat nichts mit Realität zu tun.

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  4. Ich bin gestern vom Dehner herkommend die Calwer Straße Richtung Böblingen auf dem neuen Radweg gefahren. Ich habe mich bei der Kreuzung mit der Hans-Klemm-Straße nach den Ampeln für die Autos gerichtet und dann beim Kreuzen gesehen, dass rechts versetzt beim Fußgängerüberweg auch eine Fahrradampel ist und die war rot. Welche Ampel gilt jetzt für die Radler auf dem neuen Radweg?
    Dasselbe kommt nochmal vor, wenn man weiter Richtung Herrenberger Straße fährt.

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    1. jeder Alte, chronisch Kranke und Schwerbehinderte der nicht im Rollstuhl sitzt hätte gerne solche Luxusprobleme ! --- aber was sag ich, grün muss die Welt sein, da gibt es oben genannte Menschen nicht denn die stören in der von Luxus geplagten Grünen Ideologie nur

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