Archiv für den Monat: März 2017

Dradio-Feature über Mobilität in der Stadt

Im Dradio-Feature geht es die Mobilität in der Stadt. Sehr interessant. Es wird berichtet, dass Politiker es im Allgemeinen nicht wagen, autounfreundliche Politik zu verfolgen, weil sie um Wählerstimmen bangen. Die Verkehrswende müsse von „unten“, also von der Bevölkerung kommen. Hilfreich dafür sind u.a. Guerilla-Aktionen.
Der Trend zum eigenen Auto nimmt bei jüngeren Menschen eher ab, ja gilt sogar als „uncool“.

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Die Landkreise wollen Radschnellwege

Die Stuttgarter Zeitung vom 24.3.2017 berichtet online, dass die Initiative zum Bau von Radschnellwegen ein ein positives Echo der Landkreise gestoßen ist. Besonders starkes Interesse hat die Verbindung Herrenberg – Böblingen – Stuttgart erzeugt. Da der Landkreis in Böblingen selbst keinen Planungsbefugnis hat, kann man nur einmal mehr an die Stadt Böblingen appellieren, die innerörtliche Verbindung voran zu treiben.

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CO2-Emissionen im Verkehrssektor gestiegen

Das Umweltbundesamt hat einen Bericht über die Treibhausgasemissionen 2016 vorgelegt. Zwar gibt es ein Lichtblick im Energiesektor, wo die Emissionen weiter zurückgingen, aber im Bereich Verkehr stiegen die Emissionen sogar. Gegenüber 1990, dem allgemeinen Referenzjahr für den Treibhausgasausstoß, ist die Bilanz ebenfalls höher ausgefallen. Das ist schlichtweg eine Katastrophe.

Grund ist vor allem der erhöhte Dieselverbrauch, allen voran im Transportsektor. Die Verkehrswende, die von vielen Seiten gefordert wird, ist damit erst mal auf Eis gelegt. Es wäre ein leichtes, durch geeignete Steuern und Mauterhöhungen, diesem Trend entgegenzuwirken, schreibt auch das Umweltbundesamt. Anstelle dessen das übliche Phlegma der Bundesregierung.

Umso wichtiger ist es, dass eine Verkehrswende von unten eingeleitet wird. Dazu passt, was neulich in einem Tweet stand: Ein Fahrradhändler berichtet, dass 7 von 10 verkauften E-Bikes für die Fahrt zur Arbeit gedacht sind. Rechnet man das hoch auf 600.000 verkaufte E-Bikes 2016, ist das eine nicht unbeträchtliche Menge. Es gibt sie also doch, diejenigen, die sich Gedanken machen und ihre eigene Verkehrswende einleiten.

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2100 Euro pro Auto Subvention

Die TU Dresden hat eine Kostenrechnung für Autos aufgestellt, wie die Welt berichtet. Demnach tragen die Autofahrer nur einen Teil der wahren Kosten von Autos, 88 Mrd Euro werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Pro Auto sind das entsprechend 2100 Euro.
Der VDA hat natürlich dementiert und setzt die Kosten weit niedriger an. Der VDA hat sich in der Vergangenheit stets durch überaus korrekte Aussagen hervor getan (CO2 Ausstoß von Autos, NOx Ausstoß, …).

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Kommt der grüne Rechtsabbiegerpfeil für Radler?

Das Bundesverkehrsministerium prüft offenbar die Einführung des grünen Rechtsabbiegerpfeils. Damit dürften Radfahrende auch bei roter Ampel rechts abbiegen. Im europäischen Ausland hat man bereits gute Erfahrungen gemacht. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel hat sich dieses Themas angenommen. Matthias Gastel war bereits Gast der Critical Mass in Böblingen.
Hier zum Artikel in der Welt.

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Gesundheitliche Auswirkungen von Feinstaub

Auf der Seite der medizinauskunft ist zu lesen, dass die Auswirkungen von Feinstaub viel tiefgreifender sind als bisher angenommen.
Vor allem Kinder leiden unter den gesundheitliche Folgen wie Allergien und Atemwegserkranungen. Diese Erkrankungen haben zuletzt deutlich zugenommen. Die Entfernung zu viel befahrenen Straßen hat Einfluss auf die Gesundheit.
Feinstaub ist also kein Luxusproblem!

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Grüne und Umweltbundesamt empfehlen „Autofasten“

Fasten einmal anders: Das Umweltbundesamt fordert zusammen mit den Grünen, die Fastenzeit auf das Auto auszuweiten. Angesichts vielerorts schlechter Luft und hohem Feinstaubaufkommen wird empfohlen, das Auto einfach mal stehen zu lassen und sich anderer Verkehrsträger zu bedienen.
Hier der Artikel dazu der Frankfurter Rundschau vom 1.3.2017:

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