Antwort von Bundestagskandidatin Friedhild Anni Miller auf unsere Fragen

Wir hatten die Bundestagskandidaten zur Verkehrswende befragt.
Hier die Antwort von Frau Friemhild Anni Miller:

1. Wie werden Sie sich – im Falle einer Wahl in den Bundestag – für die Senkung der CO2-Emissionen im Sektor Verkehr einsetzen?

Man könnte die CO2 Emission über Alternative Antriebe und Kraftstoffe senken,

ABER auch,
indem man den Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur vorantreibt,
sprich für ein flexibles und flächendeckendes ÖPNV-System sorgt,
somit würde man nämlich die Schadstoffausstöße verringern und unsere UMWELT schonen!

Als Beispiel:
Ein gut besetzter Linienbus verursacht pro Fahrgast nur etwa 10 – 25 % der Treibhausgas-Emission eines gut besetzten Autos und nimmt obendrein erheblich weniger Straßenraum in Anspruch.

Selbstverständlich sollte auch der Radverkehr gefördert werden und schnellstens mehr Rad“wege“ und Radschnellverbindungen geschaffen werden, so wie z.B. die erste in der Region Stuttgart, die 7,4 km Pilotstrecke zwischen Böblingen und Stuttgart. diese sollte aber bis in die Innenstädte fortgeführt werden.

Vor allem da große Summen dafür bereits zur Verfügung stehen, hier nur einige Zahlen, wie der Bund den Radverkehr finanziert und fördert:

Das BMVI stellt im Jahr 2016 über 100 Mio. Euro für die Förderung des Radverkehrs bereit. 98 Mio. Euro stehen im Haushalt des BMVI für den Radwegebau an Bundesstraßen und 1,3 Mio. Euro für die Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen für den Radverkehr zur Verfügung; hinzu kommen 3,2 Mio. Euro für die Förderung von Modellprojekten zur Umsetzung des NRVP sowie 2 Mio. Euro für die Umsetzung des Projektes Radweg Deutsche Einheit.
Der Bund stellt den Ländern außerdem seit 2007 nach dem Entflechtungsgesetz jährlich Beträge aus dem Bundeshaushalt u.a. zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden zur Verfügung. Diese so genannten Kompensationsmittel belaufen sich auf rund 1,336 Mrd. Euro pro Jahr. Sie dienen vor dem Hintergrund der Föderalismusreform I der Finanzierung von Investitionen in den ÖPNV und den kommunalen Straßenbau, können aber nach Maßgabe des jeweiligen Landesrechts auch für die Radverkehrsinfrastruktur verwendet werden.

2. Ist Ihnen die Verkehrswende inklusive der Förderung des Radverkehrs wichtig?

Selbstverständlich ist mir BEIDES wichtig!

Um verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren, sprich auch der massiven Luftverschmutzung entgegenzuwirken
und somit würde das ganze auch gesundheitlichen Zwecken dienen:

Getreu dem Motto „Radeln ist/macht gesund“

Nicht nur dass wir unsere UMWELT schützen könnten, ich würde sogar behaupten, durch das Radeln, wären weniger Menschen krank, ein angenehmer Nebeneffekt dazu, wäre, dass unsere Krankenkassenbeiträge wieder sinken könnten.

Ich finde in Sachen Radeln sind uns Länder wie Dänemark und Holland weit vorraus, diese haben sozusagen „eigene“ Straßen für Fahrradfahrer angelegt.

Was hier in Deutschland teilweise „produziert“ wird, halte ich für äußerst gefährlich, z.B. hier hinterm Kaufland Stadtmitte Sindelfingen ist eine Einbahnstraße für Autofahrer, aber Fahrradfahrer dürfen entgegengesetzt auf genau dieser Straße fahren.
Da dieses Schild, dass Fahrradfahrer auf der Straße entgegengesetzt fahren dürfen, aber von den meisten Autofahrern übersehen wird, sind hier schon einige Fahrradfahrer und Autofahrer kollidiert.

3. Haben Sie sich bisher in irgendeiner Weise für die Förderung des Radverkehrs eingesetzt?

Nein, ich habe mich bisher nicht für die FÖRDERUNG des Radverkehrs eingesetzt, weil ich leider aufgrund diverser Wahlfälschungen, sei es 2014 bei der Gemeinde- und Kreistagswahl, wo ich mit meiner Wählervereinigung „FRiDi“ angetreten war oder jetzt bei der OB-Wahl in Sindelfingen, nicht in den „Genuss“ gekommen bin, den politischen Weg einzuschlagen,
wo ich dann Mitbestimmungsrecht gehabt hätte, was mit entsprechenden vom BUND oder den LÄNDERN zur Verfügung gestellten Geldern, hier in der Stadt bzw. im Kreis BB passiert.

Und genau das ist meine MOTIVATION in die Politik zu gehen, weil man in unserem meiner Meinung nach leider „kranken“ System, nur über MACHT in der POLITIK tatsächlich für das GUTE kämpfen kann und sich für die WÜNSCHE der MENSCHEN einsetzen kann.

Darum möchte ich auch jetzt als PARTEILOSE DIREKTKANDIDATIN für den WK260 in den BUNDESTAG einziehen,
damit ich dann die MÖGLICHKEIT habe, gegen Angela Merkel anzutreten und den VOLKSENTSCHEID einzuführen.
DENN:
WIR sind das VOLK und wir wissen, was gut ist für unsere UMWELT, für unsere KINDER, für unsere GESUNDHEIT usw. und dazu müssen wir kein JURA oder sonstiges STUDIUM haben, wie die meisten dieser realtitatsfremden POLITIKER da oben.

Nein, wir müssen einfach mit unserem normalen Menschenverstand gepaart mit einer großen Portion HERZ Entscheidungen treffen, zum WOHLE des ganzen VOLKES!

4. Wie oft fahren Sie Fahrrad und zu welchem Zweck (Freizeit/Beruf/Besorgungen)?

Ich fahre leider im Augenblick gar kein Fahrrad.

Punkt 1, weil ich in Sindelfingen Stadtmitte in der Brunnenwiesenstr. 8 wohne und alle Wege in die Stadt oder in die Nahe Umgebung
auch zu Fuß bewältigen kann
und
Punkt 2, weil leider im Augenblick meine Tochter Milli noch nicht wieder bei mir lebt, denn sonst würde ich sicherlich mit ihr Radtouren machen, wie z.B. zum Katzenbacher Hof….

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