Demo gegen Ausbau der B27 am 20.11., 14 Uhr

Die B27 soll dreispurig ausgebaut werden, vom Abzweig der A8 bis zum Abzweig auf die 312 nach Metzingen. Mal wieder gilt das Motto: Mehr desselben, also die gleichen, althergebrachten und untauglichen Mittel der Vergangenheit erneut anwenden. Noch mehr Spuren, noch breiter.

Dabei ist seit Jahrzehnten bekannt, dass weitere und besser ausgebaute Straßen noch mehr Verkehr erzeugen. Es ist enttäuschend, dass so ein Projekt unter einen grünen Landesregierung überhaupt erwogen wird. Das einzige, was gegen ausufernden Verkehr hilft, ist, Alternativen zu schaffen. In diesem Fall wäre das Bus und Bahn ausbauen oder billiger zu machen und einen Radschnellweg einzurichten. Die Klimakonferenz ist gerade vorbei und schon werden wieder mehr Straßen gefordert. So ein Irrsinn! Da müssen wir etwas dagegen tun.

Die Demo findet am Samstag, 20.11.2021, 14 Uhr in Bernhausen an der Filharmonie statt. Dann geht es weiter mit einer Radtour. Genaueres hier.

Wir hoffen, möglichst viele aus Böblingen zu dieser Demo zu ermutigen. Wer möchte, kann mit anderen von Böblingen aus dort hin radeln. Treffpunkt:

20.11.2021, 12:30 h, Elbenplatz, Böblingen

Die Strecke beträgt ca. 17km. Zugleich ein schönes, herbstliches Fitnessprogramm. Also, bis Samstag!

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3 Kommentare zu “Demo gegen Ausbau der B27 am 20.11., 14 Uhr”

  1. Ich finde die Demo gut! Niemand braucht noch diese extra Straßen damit noch eine dickere Blechlawine in das Stuttgarter Stadtgebiet hineingepresst wird.

    Übrigens könnte man mal das Datum der nächsten Critical Mass updaten. Es steht immer noch 29. Oktober da.

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  2. die Frage ist, warum sich die Allgemeinheit von bornierten Mikrominderheiten belästigen
    lassen muss. Entweder haben wir Mehrheitsentscheidungen, oder, wenn diese von den Minderheiten
    nicht akzeptiert werden, muss die Mehrheit sich mit gleichen Methoden zur Wehr setzen.

    NB: Radfahrer scheinen im Raum Stuttgart von der Verwaltung geschützte Narrenfreiheit zu haben.

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    1. Sehr unqualifizierter Kommentar.
      Wir pflastern unseren Lebensraum immer mehr zu. Das geht nicht lange gut. Auch hier sollte man auf die Wissenschaft hören und die Gefahren im Blick haben: Flächenversiegelung, Verminderung der Artenvielfalt, Zersiedelung der Landschaft, erhöhter CO2-Ausstoß, usw usw.
      Ein gutes Beispiel dafür ist die aktuelle Corona-Lage: Wer nicht auf die Wissenschaft hört, landet im Desaster. Auch hier haben die von der Mehrheit gewählten Entscheidungsträger versagt. Genau das Gleiche passiert im Verkehrssektor. Zum Glück haben wir einige (leider die Minderheit) aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, die die Zusammenhänge erkennen und versuchen, das Schlimmste abzuwenden.
      Deswegen kann man sich nur bedanken bei den Organisatoren solcher Demos. Die Politik ist zu populistisch und orientiert sich allzu of an den größten Schreihälsen, die ihren fehlenden Intellekt durch Lautstärke kompensieren.

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